Triathlon 153: Das beste return-on-investment-Training

In der aktuellen Triathlon No. 153 habe ich mich wieder einem meiner bevorzugten Themen gewidmet. Nämlich dem besten return-on-investment-Training, d.h. wie kann ich aus der gegebenen Trainingszeit das Optimum herausholen.

Das Magazin ist jetzt im Handel erhältlich. Viel Spaß beim Lesen und Trainieren!

Hier eine Leseprobe:

Viel rausholen! Das muss die Devise sein, wenn man die knappen Zeitfenster für das Training möglichst optimal nutzen möchte und vielleicht auch muss. Training mit bestem return-on-investment also.

Von Holger Lüning

Das Streben nach dem Optimum ist dem Sportler eigen. Darum geht es in jedem Training, in jedem Wettkampf und sogar beim Kauf neuer Ausrüstungsgegenstände. Gerade wenn die zeitlichen Möglichkeiten nicht dem eines Profi-Athleten entsprechen, kann man sich noch weniger unnötige Trainingskilometer erlauben. Wie kann man also noch mehr aus dem vorhandenen Training herausholen?

Die Antwort auf diese Frage orientiert sich zunächst am Leistungsniveau und Trainingsalter des Sportlers. Dort wo der Einsteiger allein durch die Quantität an Training besser wird, muss der erfahrene Athlet ganz andere Strategien befolgen. Rein trainingsmethodisch betrachtet, eint die beiden Gruppen aber zum Glück ein Ziel, nämlich einen Triathlon in möglichst kurzer Zeit zu absolvieren. Damit hat das Training eine Gemeinsamkeit an der man sich bestens orientieren kann.

Im Kern geht es im Triathlon fast immer darum, die aufkommende Ermüdung möglichst lange zu unterdrücken und das Leistungsniveau, wie auch die spezifische Technik und Koordination, unter widrigsten Umständen stabil zu halten. Der Kampf gegen die Erschöpfung ist das zentrale Thema im Ausdauersport. Deshalb ist es empfehlenswert, sich diesem Kampf konsequent im Training stellen. Und je regelmäßiger man das im Training übt, umso besser kann man im Wettkampf auf die bekannte Situation reagieren. Intensives aber gut dosiertes Training lautet die Wahl der Mittel. Oder anders gesprochen: Fordern aber nicht überfordern.

Schon Lauf-Legende Emil Zatopek, dreifacher Olympiasieger 1952 in Helsinki, prägte den simplen aber sehr erfolgreichen Ansatz: „Trainiere hart, dann geht es im Wettkampf umso leichter!“ Was zunächst wie eine leere Floskel klingen mag, ist im Kern DAS Grundprinzip des Trainings. Und um noch genauer zu werden: gehen Sie gezielt in das Intervalltraining, das sich aus intensiven Anteilen und mehr oder weniger langen Pause zusammensetzt. Das Intervalltraining sichert wie keine andere Trainingsmethodik den punktuellen Belastungsreiz. Genau die smarte Variante, die Sie schneller macht!

…. weiter geht es im Heft!

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