swim 31: Technologie im Schwimmsport – passt das zusammen?

Die neue swim 31 ist am Kiosk. Mein Artikel beschäftigt sich mit der Frage nach Trends und Technologien im Schwimmsport. 

Hier ein Textauszug: “…

Trends im Schwimmsport

Neue Trainingsmethoden erscheinen immer wieder. Technologien durchdringen den Sport immer mehr. Was ist im Schwimmsport davon angekommen?

Von Holger Lüning

Ist Schwimmen eine Trendsportart? Vielleicht nicht unbedingt, denn die Stärke dieser Sportart ist die Historie, der Gesundheitsaspekt und natürlich auch die Freude an den fast uneingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten. Eine lange Historie kann so oder so aber auch schnell dazu führen, dass man sich in dem was man tut sicher ist oder zum Teil sogar neuen Entwicklungen gegenüber weniger aufgeschlossen ist.

Den traditionellen Sportarten wie dem Schwimmen, der Leichtathletik oder dem Turnen wird schnell mal nachgesagt, dass sie etwas verstaubt sind und die Dinge gerne machen, „wie wir es schon immer gemacht haben“. In dieser Aussage wohnt einerseits zurecht der Gedanke inne, über viele Jahre und Jahrzehnte wertvolles Wissen angehäuft zu haben. Andererseits bekommt man als Außenstehender auch ab und zu das Gefühl, es ginge auch darum, die Dinge zu sichern, die man beherrscht. Kurz gesagt: neue Dinge fordern Veränderungen und da der Mensch bekanntlich ein Gewohnheitstier ist, muss immer erst jemand kommen, der etwas Neues sehr erfolgreich umgesetzt hat.

Da haben es relativ junge Sportarten wie der Triathlon sogar fast einfacher. Zwar sind in den Anfangsjahren so manche Irrungen in den Sport gedrungen. Zweifellos hat der Triathlonsport aber auch sehr viel Bewegung in die beteiligten Sportarten Schwimmen, Radfahren und Laufen gebracht. Und wenn es nur dazu geführt hat, etablierte Dinge einfach mal zu hinterfragen oder sich dem Ansatz zu stellen „Geht das nicht auch anders?“, dann hat es zumindest zu einem Prozess der Hinterfragung geführt.

Trends – dieser Begriff hat immer auch etwas Kurzlebiges in sich. Und tatsächlich hat es auch im Schwimmsport viele Trends gegeben. Oftmals initiiert von einigen erfolgreichen Sportlern. Wie etwa in den Achtzigerjahren als besonders die Langstreckler mit einem Trainingspensum aufwarteten, das heutzutage fast undenkbar sind. Teilweise 20 Kilometer am Tag sind die Spitzensportler damals am Tag geschwommen, und zwar nicht nur einmal in der Woche, sondern regelmäßig.

Andere Trends, wie die aufkommenden Delfinkicks bei den Rückenschwimmern Ende der Achtzigerjahre, haben hingegen eine Dynamik angenommen, die eigentlich erst zwanzig Jahre später in das Training aller Alters- und Leistungsklassen Eingang gefunden hat. Das lässt die Frage aufkommen, ob es derzeit nicht auch, den ein oder anderen Trend gibt, dessen Langfristigkeit und Dynamik möglicherweise noch gar nicht so recht erkannt wurde. Wir schauen uns einige dieser Trends einmal genauer an.

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>>> weiter geht es im Magazin, das jetzt am Kiosk erhältlich ist.