Schwimmen: Schnelligkeitstraining – das Trainingsbeispiel

Schnelligkeitstraining im Schwimmen

Das Training der Schnelligkeit im Schwimmen ist an sehr kurze Strecken bis zu 15m Länge gebunden. Es dient zur Herausbildung Ihrer maximalen Geschwindigkeit unter Beteiligung der alaktazid-anaeroben Energiebereitstellung. Spezifische Schnelligkeitsübungen im Schwimmen werden grundsätzlich an den Anfang einer Trainingseinheit gesetzt. Nach dem Einschwimmen und einigen technischen Übungen, ist sowohl das neuromuskuläre wie auch das Herz-Kreislauf-System in optimaler Verfassung, um kurze, hochintensive Belastungen durchzuführen.

Um effektive Anpassungsreize zu setzen, bietet sich die Wiederholungsmethode an. Sie ist gekennzeichnet durch eine vollständige Erholung der Leistungsfähigkeit. Zwangsläufig ergibt sich eine lange Pause zwischen den Belastungswiederholungen.

Klassisches Beispiel für ein Schnelligleitstraining:

2x (4x100m jeweils 15m/25m mit maximaler Geschwindigkeit mit 85m/75m sehr lockerem schwimmen)

Serienpause: ca. 3-4 Minuten

Wichtig: Achten Sie auf eine saubere Technik! Ein hoher Krafteinsatz ist effektiver als eine überhöhte Zugfrequenz mit minderwertiger technischer Qualität.

Für die Simulation im Triathlonsport (z.B. für das schnelle Anschwimmen nach dem Startschuß) können Sie diese klassische Serie in verschiedenen Variationen durchführen. Wählen sie beispielweise die Startposition bewusst so, dass ein Wandabstoß nicht möglich ist. Dazu legen Sie sich in gestreckter Startposition, ähnlich wie bei einem Freiwasserstart, etwa einen halben Meter mit den Füssen von der Wand entfernt auf das Wasser und beginnen den Sprint aus dieser Position heraus. Eine weitere Variante könnte sein, indem Sie sich auf den Rücken legen und auf Kommando eines Trainingspartner durch schnelle Drehung in die Bauchlage die Schnelligkeitsübung durchführen. Um gleichzeitig das Reaktionsvermögen zu schulen, empfiehlt es sich immer, das Schnelligkeitstraining mit Startkommando von außen zu absolvieren.

 

 

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