Vortrag: Motivation und Kommunikation

Sitzen Trainer und Ärzte im selben Boot?

Diese Ausgangsfrage galt es zu beantworten. Im Rahmen unseres sportmedizinischen Workshops auf Teneriffa hatte ich die Gelegenheit über eines meiner favorisierten Themen zu sprechen. Schließlich geht es in Berufen, wo die eigene Expertise ganz stark von der Leistung (bzw. dem Heilungserfolg) der Schützlinge abhängt, immer auch um eine kluge Kommunikation. Da man nur mit typengerechter Kommunikation auch Motivation erzeugen kann, sind Trainer wie auch Ärzte angehalten, sich diesen Themen eingehend zu widmen.

Ein spannendes Feld, das besonders auch in unseren Camps, welche ja eine Form der Erwachsenenbildung darstellen, von immenser Bedeutung ist. So ist jedes Trainingscamp für mich immer ein training-on-the-job. Und das Beste daran: jedes Camp ist anders als das davor. Ein Füllhorn an Erfahrungen. Damit läßt es sich gut leben!

Somit kann ich nur jedem Trainer raten, sich mit diesen Themen eingehend zu beschäftigen. Denn: was nutzt das beste Trainingsprogramm der Welt, wenn es der Trainer nicht schafft, seine Sportler dafür zu begeistern? Das Ergebnis sieht man zuhauf in deutschen Spitzensport-Landen. Deshalb gilt: besser machen, offen bleiben und immer lernen (wollen)!

2 Gedanken zu „Vortrag: Motivation und Kommunikation

  • 19. März 2017 um 8:01
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    Motivation!
    Eigentlich wollte ich meine Neo schon verkaufen.
    Mein Radkoffer, der die Welt von ganz oben (Kanada) bis ganz unten (Australien) gesehen hat, war so gut wie schon weg.
    Das Schwimmtraining hatte ich eingestellt.
    Mein Cube Triarad gepflegt und weggestellt.
    Eigentlich wollte ich nur noch laufen … .
    Bis ich gefragt wurde, Du machst doch Triathlon, können wir nicht mal gemeinsam*… .
    Es waren wohl Sekunden, die eine mir selbst verordnete Kette sprengte!

    Ich bin Neuling hier bei Dir, weil meine Trainingspartnerin*, die jetzt eine Woche im Camp war, mich neugierig gemacht hat. Eigentlich halte ich nichts von Trainingsplänen, die „Fremde“ mir vorschreiben.
    Da sind so viele Dinge im Leben, die es nicht zulassen, genau diesen einzuhalten. Darum habe ich seit dem ich mein Leben auf eine sportliche Grundlage gestellt habe, immer versucht spontan genau das zu machen, was ich zeitlich meinem Alltag abringen konnte.
    Unter dem Strich komme ich (ich halte alles Trainingseinheiten auch in Minuten Kreislaufbelastung seit 1992 fest) auf täglich so um die 65 bis 70 und mehr Minuten sportliche Aktivität im Jahresdurchschnitt. Pausen und Ruhetage usw inklusive. Da sind dann also Tage bei, da bin ich mehrere Stunden sportlich aktiv. Da sind Tage, an denen ich Nichts gemacht habe. Ich habe aber nun seit 2 Jahren, nachdem ich eine Trainingspartnerin im Triathlon gefunden habe, wieder begonnen, mich intensiv mit dem Schwimmen und anderen theoretischen Dingen, den Ausdauersport betreffend, zu beschäftigen.
    Nun macht es mir sogar wieder Spaß, „technische Neuerungen“ auszuprobieren.
    Flossen, Pads, Rollentraining, Dehnen…. na ja, ne Menge Zeit, die ich mich damit beschäftige. Erfolgreich und es macht Spaß!
    Nun denke ich sogar ernsthaft über ein Training bei Euch 2018 nach. Ich wollte immer schon von Null auf Höhe des Teide… . Gibt es da Erfahrungen über Altersbeschränkungen?
    Ich würde mir das zum 65. Geburtstag schenken lassen!
    Meine ganz groben Eckdaten
    +100 Tage Krafttraining im Jahr nach meinem System
    +5-8 Marathon im Pulsbereich bis 150 im Wohlfühlbereich 4:30 Stunden
    +7.000 Radkilometer oder mehr
    +mehrere Halbdistanzen Triathlon
    Bisher 6x Langdistanz bis 12:35 Stunden
    3x olympische Distanz
    3x Halbdistanz
    168 offizielle Marathon, darunter über 30 Ultra

    Antwort
    • 19. März 2017 um 15:41
      Permalink

      Lieber Wolfgang, vielen Dank für deinen Kommentar. ich kann deine Frage relativ klar beantworten: wer so viel Erfahrung hat, der wird auch unseren Teide-Classic mit viel Freude schaffen können. Die Steigung ist mit 5-6% sehr konstant. Damit kommt man in einen sehr gleichmäßigen Rhythmus und ehe man sich versieht, steht man oben, ganz oben auf 2.200 Meter Höhe und hat etwas Wunderbares geschafft. Wir würden uns freuen, dich auf Teneriffa begrüßen zu dürfen. Viele Grüße Holger

      Antwort

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