Sponsoring im Triathlon

Sport ist ein tolles Hobby. Einige Sportler entscheiden sich irgendwann einmal dazu, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Das klassische Berufsbild eines Profi-Sportlers existiert ja nun mal nicht. Anders als in vielen anderen Berufen steht also die Leistung vor dem Wunsch, einen solchen Beruf zu ergreifen. Schließlich gibt es auch keine Hobby-Brandmeister, die wegen ihrer hervorragenden Löschleistungen in der Freizeit zu einem Profi-Feuerwehrmann berufen werden.

Da muß man als Profi-Sportler also ordentlich vorlegen. Und er muß sich sicher sein, dass die Leistung ausreicht, um damit einem Beruf nachgehen zu können. Diese Entscheidung hat dann sicher mit Überzeugung, Mut und Begeisterung für die Sache zu tun. Doch will was will man eigentlich? Einfach formuliert? Gerade im Triathlonsport doch nicht viel mehr, als dass das eigene Sporttreiben von anderen finanziert wird und man selber eine verdammt gute Zeit hat. Das ist auch völlig legitim. Dafür gilt es aber nun, sich selbst als attraktive Marke zu etablieren und für Geldgeber echte Mehrwerte zu schaffen.

Eine Platzierung als Mehrwert heißt im Langdistanz-Triathlon z.B., mindestens unter die Top 10 in Hawaii zu kommen. Alles andere liegt meistens unter der Wahrnehmungsschwelle. Und dann wird es auch schon knapp mit echten Mehrwerten für mögliche Sponsoren, sofern sie mehr wollen als einen Local Hero. Jetzt heißt es folgerichtig, kreativ zu werden und das Interesse an der eigenen Person in der Öffentlichkeit zu erhöhen. Bildlich gesprochen gilt es, inmitten vieler vergleichbarer Produkte eine besondere Position einzunehmen. Gelingt das nicht, kann man auch nicht erwarten, dass ein Sponsor seine Geldbörse öffnet. Entweder erhält der Sponsor ein für ihn interessantes Produkt mit den gewünschten Mehrwerten (Aufmerksamkeit, Image, u.ä.) oder es gibt keinen Grund der Zusammenarbeit. Das ist relativ einfach und im Zweifel gegen den Sponsorsucher entschieden. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck! Ein Sportler ohne Sponsoring- oder Pressemappe oder gar ohne eigene Website ist da ein klassisches no-go.

Gerade bewegt sich auf dem Triathlonmarkt eine ganze Menge. Und das ist toll für uns alle, die diesen Sport lieben! Es ist die Zeit dieser jungen Sportart gekommen, professioneller zu werden und aus den Vermarktungs-Kinderschuhen herauszukommen. Diese Chance muß nun ergriffen werden. Gerade deshalb sollten sich besonders Profi-Sportler den Rat von Profi-Vermarktern und -Beratern einholen, damit sie nicht genau diese Chance verpassen. Alles andere wäre schade für alle Beteiligten und könnte manche Türen für immer verschliessen.

Hier geht es zu einem zusammenfassenden Artikel inkl. Check-Liste für ein Sponsorgesuch: SPONSOR GESUCHT!

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