swim 43: Grundlagen-Training mit Pfiff

Kreatives und kurzweiliges Grundlagen-Training

Für die swim 43 habe ich mich mit dem Thema des Grundlagenausdauer-Trainings (GA1) beschäftigt. Denn immer wieder “mutiert” diese Trainingsform zu einem endlosen Kilometergebolze. Das muss nicht sein. Wie immer sollte die Frage im Vordergrund stehen: “Wie kann ich ein Training interessant und maximal effektiv gestalten, um die aufgewendete Zeit bestmöglich zu nutzen?” Im Artikel versuche ich dazu, einige Inspirationen zu geben.

Hier ist eine Leseprobe, das Heft gibt es am Kiosk.

Basebuilding. Mit dem Grundlagentraining das Fundament für Höchstleistungen legen.

Von Holger Lüning

Grundlage – das klingt immer ein wenig trocken und wenig spannend. Wenn ein Künstler ein Gemälde zunächst grundiert, so ist von dem zu erwartenden Endergebnis, dass die Menschen in den Bann ziehen soll, noch nicht viel zu sehen. Wer das Fundament eines Hauses sieht, der weiß oftmals noch nicht einmal, was für eine Art Gebäude dort einmal entstehen soll. Kurz gesagt: Grundlagenarbeit klingt nach einer Pflichtübung und erscheint bei der Betrachtung des Endergebnisses nicht einmal.

Doch auch hier gibt es selbstverständlich eine zweite Seite der Medaille. Würden wir die verschiedenen, oftmals sogar langwierigen, Basisarbeiten nicht durchführen, wäre das angestrebte Ziel womöglich gar nicht, oder nur in mangelhaftem Zustand realisierbar. Insofern wohnt auch diesem Prozess eine große Chance inne, da auch er von unterschiedlicher Qualität sein kann. Und ein zweiter Aspekt kommt hinzu. Wer sich anfangs bemüht, muss vielleicht am Ende weniger nacharbeiten.

Nun aber hinein in das konkrete Thema. Wozu ist das Grundlagentraining im Schwimmen denn nun gut? Für wen ist es besonders wichtig? Und wie kann man diese Trainingsform abwechslungsreich gestalten?

Der Schwimmsport wird gemeinhin als Ausdauersportart bezeichnet. Beim Blick in die Ausdauersportarten fällt jedoch gleich ein zeitliches Merkmal ins Auge. Dort, wo der Marathon im Laufen mindestens zwei Stunden in Anspruch nimmt, bläht der Triathlonsport diese Zeitspanne auf der Langdistanz sogar auf acht Stunden und zum Teil deutlich mehr auf. Gehört der 100-Meter-Schwimmer mit einer Leistungsdauer von mehr oder weniger 60 Sekunden denn überhaupt noch in diesen Kreis? ….

… weiter geht´s im Heft! Schnell zum Kiosk.