Polarized Training im Triathlon

Triathlon 181: Das Entweder-oder-Prinzip in 3 Trainingseinheiten

Das Polarized Training ist schon seit einigen Jahren kein Geheimtipp mehr. Besonders seitdem die niederländischen Eissschnellläufer ihre überragenden Erfolge seit 2010 mit diesem Trainingsprinzip erklären. Für die Triathlon 181 habe ich in der Rubrik “Sonderschicht” deshalb drei Trainingseinheiten beschrieben, die du sofort umsetzen kannst und somit ein Gefühl für diese Form des Trainings bekommst.

Hier eine Leseprobe – das Heft gibt es im Handel. Viel Spaß beim Training!

Zu den Polen

Das Polarized Training funktioniert nach dem Entweder-Oder-Prinzip. Entweder richtig hart oder richtig locker. Wir packen dieses Prinzip mal in jeweils eine Einheit hinein.

Von Holger Lüning

No pain no gain! Diesen Ausspruch hört man nicht selten, wenn es darum geht, persönliche Leistungsgrenzen zu verschieben. Der Schmerz scheint ein Teil des Entwicklungsprozesses zu sein. Traut man allerdings Stephen Sailer, Wissenschaftler an der norwegischen Universität in Agder, so ist dieser Ansatz nicht optimal, da er einige wichtige physiologische Anpassungsreize schlicht ignoriere und mitunter sogar kontraproduktiv sei. Als anerkannter Forscher auf dem Gebiet des Polarized Training sagt er: „Wer nach dem Prinzip der Polarisierung trainiert, trainiert wie die besten Athleten der Welt. Und das können Sportler jeder Leistungs- und Altersklasse so machen. Und dort gibt es nur drei Trainingszonen: grün, gelb und rot!“ Dahinter steckt der Ansatz, Trainingsinhalte entweder sehr ruhig anzugehen oder bildlich gesprochen, die Rakete zünden und mit sehr hoher Intensität agieren solle. Oder wie es Carl Foster, Sportwissenschaftler an der Universität von Wisconsin kurz und knapp zusammenfasst: “It’s simple. If you want to be your best, go hard and go easy. And don’t go in the middle.“ ... weiter geht´s im Heft …