Schwimmen: Was ich derzeit so trainiere?

Es kommen immer wieder Fragen, wie man sein Übergangstraining gestalten soll/kann. Ich schwimme in längeren Perioden, wenn keine Wettkämpfe anstehen, gerne auch mal recht einfache Programme. Und da ich in dieser Sommer-Saison meiner Familie und der Entwicklung unserer beruflichen Projekte die Priorität einräume, gibt es eben mal keine Wettkämpfe. Das heißt jedoch nicht, dass das Training schleift. Swim-Bike-Run das ganze Jahr über und bestmöglich in die tägliche Agenda integrieren.

Mein Wochenziel im Pool ist, seitdem ich Triathlet statt Schwimmer bin, immer dasselbe: 3x3km. An drei Tagen jeweils 3.000 Meter und das Ziel ist erreicht. Das genügt vollkommen, um mit einer ordentlichen Portion Intensität innerhalb der Trainingseinheit, die Form auf einem ordentlichen Niveau zu halten und ist zeitlich machbar. Qualität also vor Quantität. Das tut zwar mitunter etwas weh, macht aber Spaß! Mein derzeitiger Favorit ist die Aufteilung meiner Schwimmeinheit in 10x300m-Intervalle ohne lange Pausen zwischen den Aufgaben. Das mache ich den kompletten Juli und August mit jeweils unterschiedlichen Akzenten. Gestern war das z.B. so (allerdings nicht im T3 wie oben zu sehen – da geht´s erst im November wieder hin):

  • 300m Einschwimmen
  • 300m Arme/Beine im Wechsel
  • 300m 25m Del-Beine auf dem Rücken + 25m Del ganze Lage
  • 300m: 6x50m je 25m Spurt + 25m locker, Pause: 30 Sekunden
  • 300m Rücken leicht gesteigert pro 100m
  • 300m Lagen
  • 300m: 3x100m je 50m Del GA1 + 10 Sek Pause + 25m Del GA2 + 25m locker
  • 300m Kraul mit Schwimmer-Schnorchel
  • 300m Kraul lang auf Druck
  • 300m Ausschwimmen mit Atemübungen

10x300m – eine kurzweilige Formel, in die man alles hineinpacken kann, was man so benötigt. Demnächst folgen noch ein paar Ideen dazu! Viel Spaß beim Nachschwimmen und variieren!

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