Triathlon 169: Frequenzen optimieren

Mit Frequenz-Übungen schneller und ökonomischer werden.

Für die Ausgabe 169 des Triathlon Magazins habe ich mich mit einem Thema beschäftigt, in dem viele Chancen stecken, nicht nur schneller, sondern auch deutlich ökonomischer zu schwimmen, radzufahren oder zu laufen.

Hier folgt eine Leseprobe des Artikels, März 2019:

Schlagzahl erhöhen, bitte!

Frühjahrstraining steht häufig gleichbedeutend mit längeren Trainingseinheiten im Grundlagenbereich. Vergessen Sie dabei nicht, ab und zu die Drehzahl zu erhöhen.

Von Holger Lüning

Wenn sich das Frühjahrstraining dem Ende zuneigt, haben Sie vielleicht schon einige Grundlagen-Kilometer in der Kälte und Dunkelheit zurückgelegt, um auf diesem Fundament in die nächste Trainingsphase einzutreten. Spätestens mit dem Ende der Winterzeit gilt es aber auch, ganz dringend an der Drehzahl zu drehen. Sprich: brechen Sie nun die koordinativen Muster auf, die sich möglicherweise durch niedrige Intensitäten im Training eingeschlichen haben.

Haben Sie Ihrem Gehirn und den motorischen Zentren über Wochen oder gar Monate hinweg nämlich immer dieselben Bewegungsaufträge abverlangt, wird es zunehmend schwieriger die Schlagzahl der Informationsaufträge vom Gehirn an die Muskulatur zu erhöhen. Da auch das Gehirn ein Gewohnheitstier ist, kann es zu der Situation kommen, dass Sie die Muskulatur gar nicht mehr so schnell aktivieren (Kontraktion) und entspannen (Relaxation) können, wie Sie das für die Weiterentwicklung Ihrer Leistungsfähigkeit benötigen. Man spricht dann von der sogenannten Tempobarriere. Das ist der gefühlte Zustand, wenn Sie durchaus schneller schwimmen, Rad fahren und laufen könnten – nur wissen Sie nicht mehr, wie Sie diesen Auftrag koordinativ umsetzen sollen. ………

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