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Der Kanal

Nein, dieses Mal ist nicht vom T3-Kanal die Rede. Und um mit einem Wortspiel zu beginnen: aus dem Ärmel schüttelt man seine Durchquerung auch nicht. Denn der Ärmelkanal mißt in der klassischen Variante der schwimmerischen Durchquerung sage und schreibe 34 Kilometer. Fast unglaublich für einen Schwimmer!

Umso erstaunter war ich, als ich über Facebook mit einem „verrückten Schweizer“ in Kontakt kam. Und das verrückt mein ich im besten Sinne des Wortes. Bruno Baumgartner hat seinem Leben einen Ruck gegeben und sich zurechtgerückt. So ver-rückt, dass er sich vorgenommen hat, den Ärmelkanal im September 2011 zu durchqueren.

Und nun hat sich aus einem virtuellen Social-Network-Kontakt eine reale Freundschaft entwickelt, in der ich mich nun in einer überraschenden Situation sehe: So hat Bruno mich als seinen Support-Schwimmer auserwählt, der ihm innerhalb einer Stunde jeweils für 30 Minuten einen Wasserschatten spendet! Das hört sich leichter an als es ist. Immerhin stehen mir dann möglicherweise auch 17 Kilometer bevor. Das nötigt mir mächtig Respekt ein. Doch die Freude überwiegt deutlich, Teil eines solchen Abenteuers zu werden. Bis dahin aber gilt es, Bruno alles Gute für seine Vorbereitung zu wünschen! Keep on swimming, Bruno!

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