swim 24: Kraftausdauer oder Maximalkraft?

Für die neue swim 24 habe ich mich mit den verschiedenen Konzepten des Krafttrainings im Schwimmen beschäftigt. Besonders interessant ist der Vergleich der Herangehensweisen diverser Nationen. Dabei ist die Sache aus der Sicht der Biomechanik und Hydrodynamik eigentlich ganz eindeutig. Denn es geht immer um den Abdruck! Und warum das Maximalkrafttraining in diesem Fall (übrigens auch für den Triathlonsport gültig) die effektivste Methode ist, steht in meinem Artikel. Hier ein kleiner Auszug!

Auszug „Maximalkrafttraining im Schwimmen“:

von Holger Lüning

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In den vergangenen Jahren wurde die athletische Ausbildung in den Fitnessräumen der deutschen Top-Schwimmer vor allem über das Training der Kraftausdauer durchgeführt. Dies sind Trainingsformen, die Wiederholungen von bis zu 25 Stück vorsehen, um den Muskel weitestgehend zu erschöpfen. Ziel des Trainings sollte es sein, die Leistungsanforderung der verschiedenen Wettkampfstrecken zu simulieren und den Sportler damit optimal auf die zu erbringende Leistung vorzubereiten. Funktioniert hat das offenbar nicht ganz so gut.

Dass andere Nationen in den vergangenen Jahren, ja fast Jahrzehnten, an den deutschen Schwimmern vorbeizogen, mag auch seinen Grund in der Herangehensweise an das Krafttraining haben. Schließlich ist das Schwimmen zwar von außen betrachtet eine Sportart, die weitestgehend über die Fähigkeit einer guten Kraftausdauer bestimmt wird. Blickt man einmal in die Strukturen der motorischen Fähigkeit Kraft sowie der Spezifik der Sportart, sind jedoch ganz andere Potenziale und Grundsätze zu erkennen, die für Schwimmer aller Leistungsklassen gleich sind. Lagen andere Nationen mit ihrem Ansatz des Maximalkrafttrainings deshalb besser?

…. (Auszug Ende)

>> mehr in der aktuellen swim 24 – dazu noch Trainingspläne für Becken-/Freiwasser-Schwimmer <<

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