Renntaktik: Die Hintergründe des ominösen dritten Teilstücks

Wenn Sie Bestzeit schwimmen wollen, brauchen Sie mehr als gutes Training und einen perfekten Tag. Mit unseren Tipps verbinden Sie Taktik und Können zur erfolgreichen Strategie.

von Holger Lüning

Rio, Olympische Spiele, Männerfinale 200 Meter Freistil: Auf der Außenbahn sucht Chad le Clos vom Start weg sein Heil in der Flucht, wendet nach 100 Metern mit großem Vorsprung. Doch dann schlägt die Stunde des Favoriten. Sun Yang schwimmt die schnellste dritte Bahn aller Finalisten und macht eine Sekunde gut. Auf der Schlussbahn hat der Chinese die größten Reserven. Gold vor le Clos und Conor Dwyer.

Die 200 Meter sind im Schwimmen eine harte Strecke. Zum Sprinten zu lang, für ein Ausdauerrennen zu kurz. Ganz besonders zeigt sich dies auf den dritten 50 Metern. Einerseits ist der Druck der Gegner in diesem Segment enorm hoch, andererseits muss man gegen die zunehmende Ermüdung ankämpfen. Gelingt es, in diesen entscheidenden Momenten, locker und zuversichtlich zu bleiben, scheinen die Chancen gut zu stehen, ein individuell schnelles Rennen zu schwimmen. In Rio schwammen fünf der sechs Medaillengewinner bei den Männern und Frauen starke dritte 50 Meter. Trotz Endspurts waren ihre Schlussbahnen am langsamsten.

Die Hintergründe der verschiedenen Renntaktiken in meinem Artikel für swim.de:

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