Kontrovers: Spitzensport und Berufsausbildung

Die FAZ thematisiert das Spannungsfeld aus „Spitzensport und Beruf“ in einem Artikel vom 12.11.2016 (Klick hier).

Aus meiner Warte entwickeln sich die verantwortlichen Strukturen in diesen Bereichen zusehends weiter auseinander anstatt sich anzunähern, den Dialog zu suchen und schließlich eine gute Lösung zu finden. Wer als Athlet, Trainer oder Elternteil einmal erlebt hat, wieviel Leidenschaft und Engagement wie auch Opfer erbracht werden, um sich im Leistungssport zu behaupten, der weiß um die Schwierigkeit, nicht am Ende der Sportkarriere mit leeren Händen dazustehen. Nämlich mit knapp verpassten Medaillen oder Qualifikationen (was im Klartext heißen könnte: kein Erfolg) und mangelhaften Berufsaussichten. Es ist traurig zu sehen, wie rückständig in Deutschland mit diesem Thema nach wie vor umgegangen wird, wo angesichts immer mäßigeren Medaillenausbeuten doch offenbar etwas im Argen liegt.

Ich wünsche mir, dass die private Wirtschaft mit ihren vorhandenen Möglichkeiten noch mehr soziale Verantwortung zeigt, um das eigene Land hinsichtlich Innovation, Leistung und besonders auch des klugen und kooperativem Miteinanders zu positionieren. Oder anders gesprochen: Team Deutschland muss auch hier besser zusammen arbeiten und die Stakeholder an einen Tisch bekommen. Genauso wie es Spitzensportler Glania in dem lesenswerten Artikel anmahnt.

Auszug aus dem Artikel:

„…Vor zwei Jahren hatte Jan-Philip Glania etwas anderes probiert. Da war der Rückenspezialist der SG Frankfurt für drei Monate in die Vereinigten Staaten gegangen, um unter Trainer Dave Salo in Kalifornien seine Bahnen zu ziehen. Es war eine Zeit, in der der heute 28-Jährige erleben durfte, wie sich Sport und Studium optimal miteinander kombinieren lassen. Denn in Nordamerika, sagte der Schwimmer, würden die Uni-Kurse nach den Trainingszeiten gelegt: „Das deutsche System ist da total rückständig“, berichtete der Zahnmedizinstudent. „Wir sollten uns da mehr an anderen Ländern orientieren.“ …“

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