Schwimmtechnik: Säugetier vs. Fisch

Säugetier schwimmt, Fisch taucht! So kann man das Thema schnell zusammenfassen. Meine Mission ist es, aufzuklären. Denn leider gibt es immer noch zu viele Sportler (und leider auch Trainer), die der Idee verfallen sind, das Nachahmen der Tauchtechnik eines Fischs könnte eine gute Idee für eine Schwimmtechnik sein. Ist es aber nicht!

Ganz im Gegenteil. Wer glaubt, die Widerstände damit optimieren zu können, der sieht nicht, dass ein hin-und-her-Schwingen des Beckens deutlich mehr Widerstände erzeugt als eine ruhige, mehr oder weniger waagrechte Lage (Foto links). Im Foto (rechts) unten sieht man z.B. die typische Reaktion, nämlich dass in der Schräglage die Beine korrigieren und die Arme in einer falschen Position eingesetzt werden.

Zudem kann man aus der Schräglage keinen optimalen Zug Unterwasser ansetzen (Foto rechts). Rein biomechanisch unmöglich. Es sprechen viele Gründe gegen das Modell „swim like a fish“ (gerne von Total Immersion genutzt). Mir geht es nicht darum, einen kommerziellen Anbieter schlecht zu machen. Vielmehr möchte ich Sportler vor unnötigen Investitionen und falschen Hoffnungen schützen. Wo man seinen Schwimmstil verbessert, geht mich letztlich nichts an, nur: bitte vorher nach dem Technikmodell fragen, um nicht den falschen Weg einzuschlagen.

Wasserlage im Schwimmen

2 Gedanken zu „Schwimmtechnik: Säugetier vs. Fisch

  • 5. Dezember 2015 um 15:02
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    Lieber Holger,

    …..ich teile deine Meinung schon lange!

    Gruß
    Ulrike

    Antwort
    • 20. Dezember 2015 um 9:50
      Permalink

      Liebe Ulrike,
      vielen Dank. Ja, die Gesetze der Physik sprechen eine klare Sprache! Und das Gefühl bestätigt sie dann.
      Viele Grüße
      Holger

      Antwort

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