Richtig machen: Technik abschauen

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Weltrekorde faszinieren und stellen frühere Bestleistungen in den Schatten. Damit entsteht auch immer die Frage, ob der neue Rekordhalter im Training oder in Bezug auf die Technik etwas Neues entdeckt hat. Und schon begibt sich die Sportwelt auf die Suche nach einem möglichen Geheimnis.

Trainer wie Athleten aller Leistungsklassen haben eines gemeinsam: das Streben nach dem optimalen Ergebnis! Das heißt, aus der gegebenen Trainingszeit das Beste herauszuholen. Mitunter stellt man bewährte Gewohnheiten auf die Probe und testet etwas Neues, um am Ende festzustellen, dass der bisherige Weg nicht so verkehrt war.

Taucht dann ein neuer Superstar auf, der den Schwimmsport auf ein neues Niveau hebt, vermutet man schnell, dass der Leistungsvorsprung solcher Sportler erklärbar und vor allem, duplizierbar sein sollte. Wenn Sie Trainer sind: Wie viele Diskussionen mussten Sie mit ihren Sportlern führen, um ihnen klar zu machen, dass man die erfolgreiche Technik eines Michael Phelps nicht einfach kopieren kann? Und wegen dieser überragenden Leistungen produzieren Weltrekorde auch immer eine gehörige Portion Unsicherheit bei vielen Beteiligten.

Ist es denn überhaupt sinnvoll, sich die Technik der Ausnahmesportler als Vorbild zu nehmen? Schaut man sich Unterwasseraufnahmen von Michael Phelps an, so stellt man fest, dass es besonderer Fähigkeiten bedarf, genauso zu schwimmen wie das ein Michael Phelps macht. Das fängt bei den Körpermaßen an, die ein solcher Athlet mitbringt. Ein anderes, derzeit besonders unter Langstreckenschwimmer viel diskutiertes Vorzeigeobjekt ist der chinesische Weltrekordhalter über 1.500 Meter Freistil Sun Yang. Die ausgeprägte Gleitphase und der über lange Zeit recht mäßige Beinschlag, könnten einen Schwimmer dazu animieren, die eigene Zugzahl zu minimieren und den Beinschlag zu vernachlässigen. Wahrscheinlich würde in 99% aller Fälle die Leistung recht deutlich sinken. Woran liegt das?

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