Russian Style

Frühtraining hat zwei Seiten. Die eine, nämlich die grauenhafte, ist der Moment, indem der Wecker klingelt, die Sonne noch gar nicht erschienen ist und man sich fragt, weshalb man Sport treiben sollte. Die andere Seite ist bestimmt durch dieses sagenhafte Gefühl danach. Der Tag erscheint in einem völlig anderen, schöneren Licht, wenn man schon am frühen Morgen Sport getrieben hat.

In dieser Woche hatten wir morgens Gelegenheit, die russische Junioren-Nationalmannschaft beim Training zu beobachten. Da wurde mir klar, dass man in dieser Gegend aus einem anderen Holz geschnitzt sein muß. Nicht nur, dass natürlich schon am Morgen trainiert wird. Nein, man präpariert das Einschwimmen schon an Land.

Paddles an, Schwimmerschnorchel aufgesetzt und los geht´s! Einschwimmen russischer Art. Das habe ich so noch nicht gesehen. So ist es doch immer höchst interessant, das Training der verschiedenen Nationen zu beobachten. Auch da gibt es eben landestypische Eigenarten.

3 Gedanken zu „Russian Style

  • 21. Januar 2011 um 16:20
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    Die landestypische Eigenart wird doch hoffentlich durch Dinge, wie die dritte Wassereinheit am Abend von 20-21.30 Uhr mit einer kleinen Hauptaufgabe, wie z.B. 2000m Schmetterling oder 1500m Brust ergänzt!?

    … ach ja, und natürlich das alles nachdem bereits 2 Wassereinheiten mit jeweils 7km und ein oder zwei Atheltikeinheit die Trainingsdokumentaion zieren 😉

    Wenn nicht, dann schick sie nach Hause und lass sie erst wieder kommen, wenn sie das können. Wo sind wir denn hier?… bzw. dort 😉

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    • 21. Januar 2011 um 16:48
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      Eins steht fest: da wird schon hart gearbeitet!

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  • 21. Januar 2011 um 16:22
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    … ich meinte natürlich Athletikeinheit, bei meinem schnellen Zehnfingersystem kann das schon mal passieren 😉

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